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Bongo, Bongo, Bongo - i don´t wanna leave the Kongo

Zum Kongo-Einsatz der Bundeswehr

Naja wollen wir mal hoffen, daß unsere Jungs zurückkommen (möglichst lebendig).
Für allzu sinnvoll halte ich die Sache nicht, denn viel können 600 Mann ja nun nicht grad ausrichten. Sicher ist damit ein leichter Druck auf die Seite ausgeübt, die im Falle eines wahlverlustes zu den Waffen greifen könnte. Es kostet vielleicht ein klein wenig mehr Überwindung auf UNO-Soldaten als auf den politischen Gegner zu schiessen aber allzuhoch wird die Hemmschwelle da im Fall der Fälle auch nicht sein. Und, wenn die Situation wirklich ausarten sollte wird die UNO wohl sehen, daß sie sich schnellstens vom afrikanischen Acker macht (was ja auch vernünftig ist).
Um nun leicht abzuschweifen...
Kurios ist ja, daß wenn die deutschen UNO-Truppen angegriffen werden, die Angreifer womöglich über moderne Waffen verfügen, die zuvor vom Westen teils mit, teils ohne Wissen der jeweiligen Regierungen ins Land gebracht wurden. Wie ich schon vor ein paar Tagen schrieb (Eroberung von Rohstoffen) wüten dort ja stellvertretend für Großkonzerne verschiedene Söldnerfirmen oder haben zumindest in der Vergangenheit gewütet. Meist haben sich die Söldner nicht selbst an Kämpfen beteiligt, sondern haben eine Seite mit Waffen versorgt und an diesen geschult. Sogar Kindersoldaten werden in einigen Fällen von PMCs (Private Military Companys) ausgebildet. Oft wurde von Firma "X" auch die Rebellengruppe "A" beliefert und ausgebildet während Firma "Y" das gleiche bei Rebellentruppe "B" oder auch Regierungstruppen bewerkstelligte.
Das hat teilweise paradoxe Folgen. So begegneten ehemalige Angehörige der Streitkräfte der EX-UDSSR, die zum Teil in Luftkämpfen zum Einsatz kamen ihren alten Kameraden, die für den Gegner (und somit für eine Konkurenzfirma) in die Lüfte gestiegen waren. Zum größten Teil, wollten die Jungs dann natürlich nicht mehr ins Kampfgeschehen - wer pustet schon gern EX-Kollegen in die Luft. Wenns alles nicht so bitter wäre könnte man sich über solche Sachen den Arsch ablachen.

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