Surabaya, die Smog Hauptstadt
Leider bin ich bereits zurück von meiner Indonesienreise. Dieses mal waren es auch leider nur knapp 2 Wochen gewesen aber die Arbeit ruft mich und leider hab ich sie gehört.
Den ersten Tag hatte ich noch in Surabaya verbracht (wo ich auch per flieger ankam) und zwar im Novotel. Das Hotel war so weit in Ordnung - nur war ich ziemlich sauer, daß meine Indonesischen Bekannten mich nur mit extremen Mühen besuchen konnten. Meiner Frau wollten sie nicht glauben, daß sie dort mit mir wohnt und Ähnliches.
Am nächsten Abend, nach kurzen Besuchen bei der Deutschen Botschaft und bei Prüfungszentrum des Goethe-Instituts ging es weiter nach Denpasar, Bali.
Das Hotel auf Bali war im Prinzip in Ordnung, nur leider sehr düster und schlecht beleuchtet. Zudem war der Strand nicht grad das was man Traumstrand nennt. Man musste über mehr als 100m extrem flaches und algenverwachsenes Wasser durchlatschen bis man mal in der Lage war zu schwimmen. Seit mich mal in ähnlichen Algengewässern irgendein giftiges Meerestier berührt, gebissen, gestochen oderwasauchimmer hatte und mein ganzes Bein für eine Zeit gelähmt war habe ich eine Heidenangst vor Algen. Wir haben deshalb das Hotel gewechselt. Das nächste lag zwar an einem schönen Strand - war aber selbst ein versifftes Loch.
Der Kühlschrank stank nach verfaultem Fleisch, die Klimaanlage tropfte und alles im Zimmer war mehr oder weniger leicht angegammelt. Wenn es nun ein billiges Hotel gewesen wäre, würd ich nicht meckern aber es war schon so teuer, daß das alles so gehäuft nicht vorkommen dürfte.

In diesem Schrank war der Schalter, der bei geschlossener Tür das Licht ausschalten sollte leider defekt. Ich musste ihn per Hand eindrücken, wobei ich jedesmal aufmunternde Stromschläge bekam.

So angefressen war fast alles im Zimmer.

Die Bettwäsche wurde nicht grad gründlich gewaschen aber als Ausgleich hatte sie dafür Belüftungslöcher.

Sämtliches Geschirr sah ebenfalls versifft aus
Meine Frau liebt es sich bei solchen Gelegenheiten zu beschweren und schrieb schon in Vorfreude breit grinsend alle Mängel hübsch säuberlich auf einen Zettel (2x Eine Kopie behielt sie). Den Zettel gab sie an der Rezeption ab. Und wie gut durchdacht sie gehandelt hatte zeigte sich als der erste Zettel vom Hotel "verloren" wurde. Breit grinsend konnte sie die Kopie vorzeigen und gab diese erneut ab.
Sie hatte selbst früher in einem Hotel gearbeitet (eins der besten, die es in Indonesien gibt) und hatte Erfahrung, daß solche Dinge gerne mal verloren werden. Danach grinste und freute sie sich halb zu Tode über den gelungenen Schlag gegen das Siff Hotel namens "Sahid".
Wir sind später nochmals in ein Hotel umgezogen, daß nur ca. 200 Meter weit entfernt lag. Dieses war um Längen besser aber keine Rupia teurer.
Zwischen unseren Hotel-Wechseln machten wir mit der gesamten Familie ein paar Ausflüge rund um Bali.
DIe Bilder hierzu schicke ich noch später mit jeweils eigenem Titel.
Nach 1 Woche Bali gings wieder zurück nach Surabaya. Surabaya hab ich selbst nie näher angeschaut. Ein schrecklicher Industriestandort, in dem man kaum Luft bekommt. Nur Jakarta ist schlimmer.
Ich war immer froh dort schnell wieder herauszukommen. Wer einmal ca. 3 Stunden in einem Taxi ohne Klimaanlage im Stau bei über 30 ° HItze und umgeben von qualmenden LKWs gesteckt hat wird mich verstehen. Wenn wir das Fenster schlossen wurde wir lebendig gekocht, wenn wir es öffneten erstickten wir an Autoabgasen, Wir sind kurz darauf bei den ersten Gelegenheit in ein anderes Taxi umgestiegen. Insgesamt brauchten wir 6 Stunden bis zum Fahrtziel Malang, dem Wohnort der Familie meiner Frau, wo wir uns erholen konnte. Wir starteten noch einen Ausflug zum Mt. Bromo (dazu hatte ich hier schon was geschrieben) sowie in einen Safaripark.
Leider mussten wir dann schon wieder Richtung Dland aufbrechen.
Den ersten Tag hatte ich noch in Surabaya verbracht (wo ich auch per flieger ankam) und zwar im Novotel. Das Hotel war so weit in Ordnung - nur war ich ziemlich sauer, daß meine Indonesischen Bekannten mich nur mit extremen Mühen besuchen konnten. Meiner Frau wollten sie nicht glauben, daß sie dort mit mir wohnt und Ähnliches.
Am nächsten Abend, nach kurzen Besuchen bei der Deutschen Botschaft und bei Prüfungszentrum des Goethe-Instituts ging es weiter nach Denpasar, Bali.
Das Hotel auf Bali war im Prinzip in Ordnung, nur leider sehr düster und schlecht beleuchtet. Zudem war der Strand nicht grad das was man Traumstrand nennt. Man musste über mehr als 100m extrem flaches und algenverwachsenes Wasser durchlatschen bis man mal in der Lage war zu schwimmen. Seit mich mal in ähnlichen Algengewässern irgendein giftiges Meerestier berührt, gebissen, gestochen oderwasauchimmer hatte und mein ganzes Bein für eine Zeit gelähmt war habe ich eine Heidenangst vor Algen. Wir haben deshalb das Hotel gewechselt. Das nächste lag zwar an einem schönen Strand - war aber selbst ein versifftes Loch.
Der Kühlschrank stank nach verfaultem Fleisch, die Klimaanlage tropfte und alles im Zimmer war mehr oder weniger leicht angegammelt. Wenn es nun ein billiges Hotel gewesen wäre, würd ich nicht meckern aber es war schon so teuer, daß das alles so gehäuft nicht vorkommen dürfte.

In diesem Schrank war der Schalter, der bei geschlossener Tür das Licht ausschalten sollte leider defekt. Ich musste ihn per Hand eindrücken, wobei ich jedesmal aufmunternde Stromschläge bekam.

So angefressen war fast alles im Zimmer.

Die Bettwäsche wurde nicht grad gründlich gewaschen aber als Ausgleich hatte sie dafür Belüftungslöcher.

Sämtliches Geschirr sah ebenfalls versifft aus
Meine Frau liebt es sich bei solchen Gelegenheiten zu beschweren und schrieb schon in Vorfreude breit grinsend alle Mängel hübsch säuberlich auf einen Zettel (2x Eine Kopie behielt sie). Den Zettel gab sie an der Rezeption ab. Und wie gut durchdacht sie gehandelt hatte zeigte sich als der erste Zettel vom Hotel "verloren" wurde. Breit grinsend konnte sie die Kopie vorzeigen und gab diese erneut ab.
Sie hatte selbst früher in einem Hotel gearbeitet (eins der besten, die es in Indonesien gibt) und hatte Erfahrung, daß solche Dinge gerne mal verloren werden. Danach grinste und freute sie sich halb zu Tode über den gelungenen Schlag gegen das Siff Hotel namens "Sahid".
Wir sind später nochmals in ein Hotel umgezogen, daß nur ca. 200 Meter weit entfernt lag. Dieses war um Längen besser aber keine Rupia teurer.
Zwischen unseren Hotel-Wechseln machten wir mit der gesamten Familie ein paar Ausflüge rund um Bali.
DIe Bilder hierzu schicke ich noch später mit jeweils eigenem Titel.
Nach 1 Woche Bali gings wieder zurück nach Surabaya. Surabaya hab ich selbst nie näher angeschaut. Ein schrecklicher Industriestandort, in dem man kaum Luft bekommt. Nur Jakarta ist schlimmer.
Ich war immer froh dort schnell wieder herauszukommen. Wer einmal ca. 3 Stunden in einem Taxi ohne Klimaanlage im Stau bei über 30 ° HItze und umgeben von qualmenden LKWs gesteckt hat wird mich verstehen. Wenn wir das Fenster schlossen wurde wir lebendig gekocht, wenn wir es öffneten erstickten wir an Autoabgasen, Wir sind kurz darauf bei den ersten Gelegenheit in ein anderes Taxi umgestiegen. Insgesamt brauchten wir 6 Stunden bis zum Fahrtziel Malang, dem Wohnort der Familie meiner Frau, wo wir uns erholen konnte. Wir starteten noch einen Ausflug zum Mt. Bromo (dazu hatte ich hier schon was geschrieben) sowie in einen Safaripark.
Leider mussten wir dann schon wieder Richtung Dland aufbrechen.
chayenne - 5. Jul, 21:35





